Dienstag, 14. Oktober 2014

Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein

Nachdem der September nähtechnisch nicht so befriedigend war, habe ich mir fest vorgenommen, mir im Oktober wieder bewusst mehr Zeit dafür einzuplanen. Als ersten Schritt habe ich deshalb gestern Abend endlich meinen Häuserquilt "geheftet". (Naja, heften ist es ja nicht, da ich das Ganze mit Sicherheitsnadeln zusammengesteckt habe, also wie sage ich da "gesteckt"?)
 

Das ging dieses Mal wieder schneller als erwartet. Darüber war ich nicht ganz unfroh, da wir die Heizung noch nicht eingeschaltet hatten und der Boden etwas kalt war.... :-)


Eine einzige Sicherheitsnadel hab ich gefunden, die noch geschlossen war. Das erstaunte mich dann doch etwas, da ich in der Zwischenzeit doch ein paar Quilts mit diesen Nadeln zusammengesteckt habe, und sie dann beim Quilten mit der Maschine beim Rausnehmen nicht mehr jeweils extra zugemacht habe. (Zeitersparnistipp, den ich irgendwo mal gelesen habe...) Das bedeutete also, dass ich sie noch nie verwendet habe. Witzig.
Als Nächstes muss ich jetzt wieder den Nähtisch freikriegen, damit ich mit dem Quilten loslegen kann. Warum landet bloss immer alles im Nähzimmer?....

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Montag, 13. Oktober 2014

Sternenquilt: work-in-progress

Dieses Jahr entschieden wir uns eher kurzfristig, Wanderferien im Engadin zu machen. Bei der ganzen Packerei im Vorfeld hab ich es deshalb total versäumt, mir eine Handarbeit für die Autofahrt und die (hoffentlich) ruhigen Stunden am Abend und am Morgen vorzubereiten.


So kam es, dass ich am Tag der Abreise nur mein Täschchen mit den Rauten für die Sterne schnappte, um nicht ganz auf dem Trockenen zu sitzen. (Man kann ja nicht immer nur lesen...)
 

Erfreulicherweise hatte ich da drinnen noch einige fertig eingepackte Rauten und zusammengenähte Sterne aus den Sommerferien. So konnte ich mich gleich daran machen, in "Puzzlearbeit" die Rauten und Sterne zusammenzusetzen.



Sonntag, 5. Oktober 2014

Häschen hüpf!

Im September hab ich es abgesehen vom afrikanischen Wandbehang irgendwie nicht geschafft, an einem Quilt weiterzuarbeiten. (Frust!) Stattdessen habe ich diese zwei Häsli für weitere zwei Neuankömmlinge in unserem Bekanntenkreis genäht.


 Die Anleitung dafür habe ich aus einer Sabrina Sonderausgabe (09/2014) und ich find sie total herzig!


 Ich bin immer wieder erstaunt, was ein bisschen Stickerei für einen Unterschied macht!


Jetzt muss ich sie nur endlich verschicken, bevor meine Jüngste sich die Hasen unter den Nagel reisst....

Freitag, 3. Oktober 2014

Ein Familienerbstück


Diesen Wandbehang hatte mein Vater von einer seiner Geschäftsreisen aus Afrika mitgebracht und hing, als ich klein war, anscheinend schon über meinem Wickeltisch.

Seither hing er im Haus meiner Eltern an verschiedenen Wänden, um dann schliesslich in einer Schachtel zu landen.


Da meine Schwester nun bald ihr erstes Kind bekommt und sie das Kinderzimmer in bunten Farben gestalten möchte, erinnerte sich meine Mutter wieder an diesen Wandbehang und brachte ihn mir mit der Bitte, ihn doch mit einem Vlies zu verstärken (zuvor war es einfach nur ein Stück Stoff mit Applikationen), damit er besser hängt und nicht gleich sofort auseinanderfällt. (Die Nahtzugaben waren teilweise minimal....)


Nachdem ich mühselig den originalen roten Rand abgetrennt habe (in Afrika gibt es offenbar nur Stichlänge 0.5....), ging es dann eigentlich recht schnell, da der Wandbehang nicht so gross ist.
Gequiltet habe ich ihn nur "in-the-ditch", so dass ich ihm keine neue "Personalität" aufdrücke und er nachher noch so aussieht wie vorher.


Einem Waschgang würde dies natürlich nicht standhalten, aber das empfiehlt sich bei diesen Stoffen sowieso nicht, da die Farben total ausbluten würden. (In der rechten unteren Ecke ist er offenbar mal nass geworden, da sah man gleich, was passieren würde. Nicht gut.)

Für den "Hanging Sleeve" fand ich ein cooles Tutorial auf der amerikanischen Bernina-Homepage (via FreshlyPieced.com), das ich ausprobieren wollte.



Da ich aber noch nie mit meinem BlindStitchFoot gearbeitet habe, dauerte das Ganze "ein bisschen" länger als erwartete (inklusive dreimal Auftrennen und neu nähen), so dass ich wohl am Ende gleich schnell gewesen wäre, wenn ich das Ganze von Hand angenäht hätte.

Das Ergebnis ist aber nicht schlecht, und so habe ich immerhin was Neues gelernt, und bei einem grösseren Quilt mit einem längeren Sleeve wird die Zeitersparnis dann hoffentlich grösser sein!


Mittwoch, 3. September 2014

Das Ende des Fadens....



Das Ende der Perlgarn-Spule zeichnete sich ja schon länger ab, aber ich hoffte dennoch, dass der Faden reichen würde, um beim Malaysiaquilt einmal die Bordüre rundherum zu quilten.


Nun ja, es wollte nicht so sein. Und so verbrachte ich gestern den halben Abend damit, auf Cotton & Color neues Perlgarn zu bestellen (was ja an und für sich nicht so schwierig ist, aber selbstverständlich musste ich mich auf ihrer neuen Homepage noch ein bisschen umschauen und ein paar Stoffe bestellen....)

Jetzt muss ich mich der schwierigen Frage widmen, an welchem meiner angefangenen Projekte ich nun in der Zwischenzeit weiterarbeiten werde. Oder soll ich doch besser mal die Lätzli für die Babys machen, die es in der Zwischenzeit wieder in unserem Bekanntenkreis gegeben hat? Wäre doch eigentlich schnell gemacht....

Freitag, 22. August 2014

Konstruktion einer Rückseite

In meinem Bestreben, Quilts nicht nur anzufangen (wegen neuen Patterns oder neuen Stoffen), sondern auch zu beenden, kaufte ich bei meinem letzten Besuch in einem Stoffladen gleich genügend rosa Stoffe, um für den Häuserquilt genug für die Rückseite zu haben.
Aber wie wäre eine Rückseite doch langweilig, wenn sie nur aus zwei grossen Stücken Stoff bestehen würde.....


Beim Zuschneiden der Häuser für die Vorderseite hatte ich mich verrechnet. (Ich musste die Angaben, die für "skinny quarter" beschrieben waren, auf meine "fat quarter" umrechnen, da kann das schon passieren....) So war der Gedanke, eine Häuserreihe für die Rückseite zu nähen, naheliegend. Weisser Rand drüber und drunter, rosa Stoffe annähen, fertig. Keine Ahnung, warum ich diesen Schritt immer so rausschiebe. Ging ja eigentlich ratz-fatz.
Mit den besten Vorsätzen habe ich mir deshalb gleich meinen Fischliquilt wieder aufgehängt, damit ich dafür auch eine Rückseite aus den Resten zusammennähe. Frau kann ja Pläne machen....

Mittwoch, 20. August 2014

Lebenszeichen

Uff, die Schulferien sind vorbei und der normale Alltag hat wieder angefangen. So kann ich euch endlich zeigen, woran ich denn seit unserer Rückkehr aus Frankreich gearbeitet habe.


Denn die Handarbeit habe ich - kaum zu Hause - natürlich gleich wieder in der Box versorgt (bis nächstes Jahr?) und mich daran gemacht, einen weiteren rosa Quilt zu nähen. Diesmal wollte ich einen etwas kleineren Quilt machen, so dass unsere Prinzessin eine etwas handlichere Decke hat zum Hütte bauen und Prinzessin spielen...


Als die fertigen Häuserreihen dann so an der Wand hingen, stellte ich fest, dass ich die Inch-Grössen wohl doch noch nicht so "im Gespür" habe, und "Crib Size" eigentlich noch recht gross ist. Nun ja, nicht so schlimm. Dann hab ich einen guten Grund, nochmal einen Quilt zu  machen, diesmal in "Baby Size"....

Aber das war noch nicht alles. Als ich die "Flying Geese" für die Hausdächer gemacht habe, habe ich nicht nur die Diagonale genäht, sondern jeweils in einem Abstand von 1/2" eine zweite Naht gemacht.


So bekam ich, als ich das überschüssige Dreieck des Daches abschnitt, statt zwei (recht unbrauchbaren) Dreiecken als Abfall ein HST (Half Square Triangle) als Bonus. Mit diesen HST habe ich dann ein bisschen gespielt.



Das ZickZack-Muster (Chevron) ist ein bisschen klein ausgefallen, da sind mir die HST ausgegangen. Aber mit ein oder mehreren Rändern rundherum lässt sich da sicher noch ein Kissenbezug daraus machen.


Aber aus dem Windmühlen-Muster habe ich geplant, einen ersten Mini-Quilt für mein Nähzimmer zu machen...