Freitag, 22. August 2014

Konstruktion einer Rückseite

In meinem Bestreben, Quilts nicht nur anzufangen (wegen neuen Patterns oder neuen Stoffen), sondern auch zu beenden, kaufte ich bei meinem letzten Besuch in einem Stoffladen gleich genügend rosa Stoffe, um für den Häuserquilt genug für die Rückseite zu haben.
Aber wie wäre eine Rückseite doch langweilig, wenn sie nur aus zwei grossen Stücken Stoff bestehen würde.....


Beim Zuschneiden der Häuser für die Vorderseite hatte ich mich verrechnet. (Ich musste die Angaben, die für "skinny quarter" beschrieben waren, auf meine "fat quarter" umrechnen, da kann das schon passieren....) So war der Gedanke, eine Häuserreihe für die Rückseite zu nähen, naheliegend. Weisser Rand drüber und drunter, rosa Stoffe annähen, fertig. Keine Ahnung, warum ich diesen Schritt immer so rausschiebe. Ging ja eigentlich ratz-fatz.
Mit den besten Vorsätzen habe ich mir deshalb gleich meinen Fischliquilt wieder aufgehängt, damit ich dafür auch eine Rückseite aus den Resten zusammennähe. Frau kann ja Pläne machen....
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Mittwoch, 20. August 2014

Lebenszeichen

Uff, die Schulferien sind vorbei und der normale Alltag hat wieder angefangen. So kann ich euch endlich zeigen, woran ich denn seit unserer Rückkehr aus Frankreich gearbeitet habe.


Denn die Handarbeit habe ich - kaum zu Hause - natürlich gleich wieder in der Box versorgt (bis nächstes Jahr?) und mich daran gemacht, einen weiteren rosa Quilt zu nähen. Diesmal wollte ich einen etwas kleineren Quilt machen, so dass unsere Prinzessin eine etwas handlichere Decke hat zum Hütte bauen und Prinzessin spielen...


Als die fertigen Häuserreihen dann so an der Wand hingen, stellte ich fest, dass ich die Inch-Grössen wohl doch noch nicht so "im Gespür" habe, und "Crib Size" eigentlich noch recht gross ist. Nun ja, nicht so schlimm. Dann hab ich einen guten Grund, nochmal einen Quilt zu  machen, diesmal in "Baby Size"....

Aber das war noch nicht alles. Als ich die "Flying Geese" für die Hausdächer gemacht habe, habe ich nicht nur die Diagonale genäht, sondern jeweils in einem Abstand von 1/2" eine zweite Naht gemacht.


So bekam ich, als ich das überschüssige Dreieck des Daches abschnitt, statt zwei (recht unbrauchbaren) Dreiecken als Abfall ein HST (Half Square Triangle) als Bonus. Mit diesen HST habe ich dann ein bisschen gespielt.



Das ZickZack-Muster (Chevron) ist ein bisschen klein ausgefallen, da sind mir die HST ausgegangen. Aber mit ein oder mehreren Rändern rundherum lässt sich da sicher noch ein Kissenbezug daraus machen.


Aber aus dem Windmühlen-Muster habe ich geplant, einen ersten Mini-Quilt für mein Nähzimmer zu machen...

Samstag, 26. Juli 2014

Ferienerinnerungen

Dieses Jahr nahm ich mir für die Ferien nicht ganz so viel vor wie letztes Jahr. Aus Erfahrung wusste ich ja jetzt, dass ich höchstens morgens ein bisschen Zeit für mich haben würde. Aber so ganz ohne Projekt wollte ich dann doch nicht losfahren. So zückte ich mein EPP-Projekt vom Vorjahr heraus, bereitete ein paar Romben zum Einpacken vor und nahm auch noch den Faden zum Zusammennähen und ein paar Sterne mit, so dass ich vielleicht anfangen könnte, etwas zusammenzunähen.


Beim Nähen fiel mir dann wieder ein, warum mir dieses Projekt nicht mehr so viel Spass macht wie zu Beginn: seit dem Zusammennähen hab ich nämlich gemerkt, dass ich die Papiervorlagen nicht so exakt zugeschnitten habe. Deshalb muss ich bei etwas jeder zweiten Naht schummeln, d.h. den Stoff so zurechtziehen, dass die Ecken wenigstens einigermassen aufeinandertreffen. Von wegen mit EPP gibt es exakte Spitzen.... Und dann wellt sich natürlich das Ganze, sobald man die Papiervorlagen rausnimmt. Aber mit ein bisschen dämpfen und dann mit dem Quilten sollte das dann hoffentlich nicht mehr so sichtbar sein...


Aber wenn dann die Sterne so zusammenkommen, packt es mich dann doch wieder. Und es tut mir fast leid, dass ich die Sterne jetzt wieder weglegen muss. Aber im Moment befinde ich mich im "Finisher"-Modus. Und da gibt es ein paar Projekte, die schon weiter gediehen sind, die ich zuvor abschliessen möchte. Beispielsweise begann ich vor den Ferien, den Malaysiaquilt zu quilten.


Das Mittelpanel hab ich jetzt einfach in geraden Linien gequiltet. Ich konnte mich dann doch nicht dazu aufraffen, irgendwelche "klassischen" Zickzacklinien zu machen.

Die Mitte ist geschafft. Jetzt muss ich mir nur noch was für den Rand überlegen. Aber wahrscheinlich werde ich einfach die Quadrate einfassen.

Freitag, 4. Juli 2014

Ferienvorbereitungen


Ich wette, unter Ferienvorbereitungen fürs Zelten verstehen die meisten Leute etwas anderes. Aber letztes Jahr, als sich unsere Kinder jede Nacht in ihren neuen Schlafsäcken verwickelten, nahm ich mir vor, dieses Jahr statt dessen für jedes einen Quilt mitzunehmen - die ich natürlich noch machen musste.


Ist ja klar, dass das über die Monate in Vergessenheit geriet. Aber als vor ein paar Wochen das Thema Packen aktuell wurde, kam mir mein Vorhaben wieder in den Sinn. Also wurden zwei Quilttops, die da halt grad vorhanden waren, schnellstmöglichst und in Nacht- und Morgenschichten fertiggestellt.


Hier nun der Beweis, dass ich es geschafft habe. Zwei Quilts, inklusive Binding!


Allen schöne Sommerferien!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Kontrast oder Ton-in-Ton, das ist hier die Frage

Könnt ihr euch an dieses Quilt-Top erinnern?


Irgendwann Anfang Jahr hatte ich ja das dringende Bedürftnis, a) schnell was Neues zusammenzunähen und b) endlich mal diese "wonky stars" auszuprobieren. Seither lag dieses Top in der Box, und wartete darauf, fertig gestellt zu werden.
Eines Abends war es soweit: ich konnte mich zu nichts anderem mehr aufraffen, so wollte ich den Quilt wenigstens mal heften. Als Rückseite hatte ich schon lange einen Bettüberzug vorgesehen und Vlies hatte ich mir inzwischen eines bestellt. Der Bettüberzug hat also gaaaanz knapp gereicht. Aber da ich nur gerade Linien quilten wollte, wollte ich das Risiko eingehen und habe den Quilt geheftet, obwohl ich rundherum nur jeweils einen halben Zentimeter Zugabe hatte (statt der 2-4 Inches, die man sonst so haben sollte).


Während der letzten Woche habe ich den Quilt dann gequiltet. Wieder mit dem Walking Foot. Als erstes nähte ich entlang jedes Blockes, um das Ganze zu stabilisieren (deshalb habe ich auch so viele Sicherheitsnadeln wie noch nie verwendet). Danach füllte ich die Reihen dazwischen in etwa 1" - Abständen. Die Linien sind nur so ungefähr gerade. Denn ich hab zwar schon so einen tollen Abstandhalter, um immer im gleichen Abstand nähen zu können. Nur dummerweise kann man den an meinen Oberstofftransportfuss nicht befestigen. Weiss auch nicht, was sich die bei Brother überlegt haben.

Jetzt schaut der Quilt so aus, und ich muss mir überlegen, in welcher Farbe ich den Rand machen soll. Da ich den Quilt in die Ferien mitnehmen will, muss ich mit den Stoffen aus meinem Vorrat arbeiten. Und da das ja vor allem Fat Quarters sind, wird es auf jeden Fall ein "Scrappy Binding" geben. Nur, in welcher Farbe? Orange? Rosa? Kontrastierendes grün oder türkis? Ich werde da mal ein paar Stoffe raussuchen und danebenlegen müssen.

Dienstag, 24. Juni 2014

Triangularity - Ein Dreiecksquilt




Fertig!

Lange konnte ich diesen Quilt nämlich nicht in diesem unfertigen Zustand lassen:


In jeder freien Minute zog es mich wieder an den Quilt - das Binding annähen gehört für mich wirklich zu den liebsten Arbeitsschritten. Ein Faden = 20 Minuten = 15 cm, oder so in etwa. Wer will, kann jetzt da die Rechnung machen und ausrechnen, wie lange ich für einmal rundherum brauche. Aber darum geht es ja gar nicht.

Hier nun der Quilt in seiner vollen Grösse:


Ich merke gerade, dass ich ihn bereits zum Binding-annähen immer gleich zusammenlege, man sieht nämlich bereits die Knickfalten. Naja, ich werde ihn ja noch waschen, und da er sich dann voraussichtlich noch ein bisschen zusammenkrinkeln wird, wird man diese Falten dann hoffentlich nicht mehr sehen.

Und hier noch die Rückseite:


Ich hab mich natürlich wieder mal nicht an die Anleitung gehalten und deshalb ein paar Dreiecke übrig gehabt. Da der Stoff, den ich für die Rückseite bestellt habe, ja sowieso nicht ausgereicht hat (ich hab das nicht so genau berechnet....), konnte ich sie hier noch gut einbauen.

Sonntag, 8. Juni 2014

The early bird und so

Heute Morgen befand unsere Jüngste, viertel nach fünf sei eine gute Zeit zum Aufstehen. Selbst ein eiligst gemixter Schoppen (wir haben erst grad umgestellt) konnte ihre Meinung nicht ändern. Im Gegenteil, jetzt war sie frisch gestärkt und T-O-P-F-I-T! Glücklicherweise war sie ganz zufrieden damit, im Nähzimmer am Boden die Spielsachen zu untersuchen, so dass ich daneben den Rand an den (am Abend zuvor fertig gequilteten) Dreiecksquilt annähen konnte. Da ich die Stoffstreifen schon früher mal zusammengenäht habe, konnte ich gleich loslegen.


Als unsere Prinzessin nach eineinhalb Stunden wieder müde wurde, konnte ich im Schein der Morgensonne, die um diese Zeit durch mein Nähzimmerfenster scheint, gerade noch die zwei Enden zusammenfügen.