Montag, 14. April 2014

3D-Nähen

Im Bestreben, einige Pendenzen abzubauen, und mir auch mehr Platz zu verschaffen, habe ich einen Stoff herausgeholt, den ich letztes Jahr im Herbst gekauft habe, um meiner Tochter ein einfaches Röckchen zum Drüberziehen zu nähen. (Gut Ding braucht halt eben Weil...)

Da ich es mit Kleidernähen nicht so habe (ach, das Kopieren und Abzeichnen! Da lob ich mir die geraden Schnitte von Patchwork Teilen....), habe ich einen Besuch meiner Mutter abgewartet, die damit mehr Erfahrung hat. Sie hat mir geholfen, die Schnittmusterteile zu kopieren und auf den Stoff aufzustecken. Auf diese Weise waren die Stoffteile im Handumdrehen vorbereitet, und ich konnte das Röckchen an einem Abend (nun ja, zwei Abenden) zusammennähen, was ja nun wirklich keine Hexerei war.

Das Röckchen wurde gleich probiert, und es passt sogar! Meiner Tochter gefällt es auch, doch sagte sie gleich: "Ich hätte lieber gern zwei Taschen." Irgendwie habe ich das geahnt. :-) Gut, hat es noch ein bisschen Stoff übrig....


Jetzt liegen da noch die Stoffteile für ein weiteres Röckchen, die ich auch noch zusammennähen sollte. Nicht ganz das gleiche Modell, aber auch aus der Easy-Reihe von Burda, also sollte es durchaus zu schaffen sein. Ich muss nur noch den Reissverschluss umtauschen, da ich mir wieder einen falschen hab andrehen lassen....


Mittwoch, 2. April 2014

Auf der Schneidematte

 
Dieses Stoffbündel habe ich noch etwas durch eigene Stoffe ergänzt und schneide jetzt daraus.... Dreiecke!

Schon als ich das Bündel bestellte dachte ich daran, aus diesen Stoffen einen Dreiecksquilt zu machen. Immer, wenn ich so einen fertigen Quilt sah, reizte es mich, auch so einen zu machen. Ausgerüstet mit dem Triangularity Pattern von Jeni, wagte ich mich jetzt an das Zuschneiden. Jetzt fehlt mir nur noch die "Design Wall", wo ich die Dreiecke in Ruhe anbringen und bei Nichtgefallen umplatzieren könnte. Auf dem Boden macht das irgendwie nicht so Spass...

Donnerstag, 27. März 2014

Lila, lila

Da die Päckchen gut durch den Schweizer Zoll durchgehen, behalte ich weiterhin mein monatliches Stoffabo von Pink Castle Fabrics und vergrössere so regelmässig in allen Farben meinen Stoffvorrat. Wenn ich dann für ein Projekt Stoffe brauche, kann ich so einfach in meinen Schubladen "einkaufen" gehen. (Solange ich nicht mehr als einen Fat Quarter brauche, funktioniert das wunderbar...)
Während eines Jahres jeden Monat Stoffe in einer anderen Farbe, so dass man nach einem Jahr wieder alle Farben wieder aufgefüllt hat. Dummerweise gibt es Stoffe, die mir weniger liegen als andere, und wo es mir auch schwer fällt, mir schöne Farbkombinationen vorzustellen. Lila bzw. violett oder fuchsia ist so eine Farbe:


Davon habe ich jetzt schon zwei Mal sechs Fat Quarters bekommen, und weiss eigentlich nicht so recht, was ich damit anfangen soll, bzw. womit ich die Farben kombinieren kann ausser mit rosa.
Bei einem Besuch im nächsten Do it vor ein paar Tagen liefen wir zufällig an den Dispersionsfarben vorbei, und da fand ich dann was sehr praktisches, nämlich diese Farbkarten mit Farbkombinationen:



Super! Damit lässt sich doch was zusammenstellen! Das nächste Mal werde ich schauen, welche Vorschläge sie für grün haben....

Samstag, 15. März 2014

Back to Quilts

Nachdem spontan meine Schwester zu Besuch kam, entschied ich, ein kleines Zeitfenster mal wieder für einen Quilt zu nutzen. Ich packte also die Kiste mit dem Malaysia-Quilt und verschwand in unser Gästezimmer im Untergeschoss. (Der einzige Ort, wo ich es wagen konnte, den Quilt etwas länger am Boden liegen zu lassen, falls ich nicht fertigwerden würde, wovon ich ausging...)


Die Rückseite auf dem Boden festzukleben war schon ein Graus. Diese Sari-Stoffe sind so dünn und rutschig, dass sie sich immer in die ein oder andere Richtung verzogen. (Aus den restlichen Stoffen aus Malaysia werde ich wohl maximal noch Pijama-Hosen oder so nähen....)

Dann das Vlies oben drauf:


(Bügeln wäre wohl eine gute Idee gewesen. Aber dafür konnte ich mich dann nicht mehr aufraffen, jetzt da ich schon mal am Boden rumkroch.)

Und dann die Vorderseite:


Jetzt nur noch heften. Diesmal mit Heftfaden statt mit Sicherheitsnadeln, denn ich gedenke, diesen Quilt  von Hand zu quilten. Irgendwie nach all den von Hand zusammengenähten Teilen fände ich es  nicht richtig, einfach mit der Maschine drüber zu fräsen. Die Frage ist nur, wie ich das ganze quilten soll? Ich dachte mir immer, ich würde - so à la modern quilting - mit beigem oder vielleicht auch rostrotem Perlfaden gerade Linien quilten. Aber jetzt, wo der Quilt so daliegt, kommt mir das fast ein bisschen zu grob vor, und ich überlege mir, vielleicht doch mit dünnem Quiltfaden Zickzacklininen entlang den Hexagons zu quilten. Hmm, wahrscheinlich muss ich beides mal ausprobieren, sobald ich den Quilt auf dem Rahmen habe.

Dienstag, 11. März 2014

Frühlingsgefühle


Die letzten drei Wochen hatten uns Husten, Schnupfen, Grippe & Co. fest im Griff. Auch die Skiferien im Engadin machten mit einem Aufenthalt auf der Notfallstation im Spital Samedan und einem Termin beim Kinderarzt in St. Moritz nur halb so Spass. Von meinem Schlafmanko, weil unser Baby nicht schlafen konnte, ganz zu schweigen. Netterweise war es bei unserer Rückkehr im Unterland immer noch Frühling, so dass ich all das jetzt ganz einfach vergessen kann.

Ganz unproduktiv waren diese Wochen aber doch nicht. Zuerst habe ich mich an einige meiner "neutralen" Stoffe gewagt und für meine Sterne-EPP-Projekt auseinandergeschnitten.


War echt toll, hier wieder weitermachen zu können. Natürlich konnte ich es nicht lassen, und musste bereits ein paar dieser Rauten in die Sterne einbauen, um zu sehen, wie es rauskommt.


Aber es gibt noch viel zu tun, bis daraus eine Decke wird.... Ein schönes "Frühe-Morgenstunden-Projekt"!


Für unsere Skiferien habe ich aber wieder eine andere Art von "Patchwork"-Projekt ausgegraben, an dem ich bereits die letzten zwei Skiferien gearbeitet habe (und dann prompt zu Hause wieder weggelegt habe, weil mit-Wolle-arbeiten halt für mich eher ein Winterprojekt ist).


Letztes Jahr wollte ich die Decke noch im Blauton halten, aber dieses Jahr besorgte ich mir beige und graue Wollknäuel und häkelte zwischen die bunten 'Granny Squares' jeweils ein weniger buntes Quadrat. Und jetzt macht mir die Decke wieder viel mehr Spass.
Da ich jetzt den Fuss drinnen habe, und mit dem Zusammennähen schon eine Idee von der fertigen Decke habe, schaffe ich es vielleicht, dran zu bleiben? Natürlich auf Kosten eines Nähprojektes an der Maschine. Aber was ist das schon, wenn man dafür wieder eine Schublade frei hat für neue Stoffe?.....


Sonntag, 16. Februar 2014

Stich für Stich

Zur Zeit geniesse ich wieder ungemein meine frühen Morgenstunden.


Eine Tasse heisser Schwarztee und eine halbe Stunde Rand annähen - das kann mir niemand nehmen und danach bin ich viel entspannter für alles, was da kommen mag!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Fertig!

Nachdem ich letzte Woche eine Nähpause eingelegt habe, um unserer grossen Prinzessin Beinstulpen zu stricken (für den Fall, dass der Winter doch noch bei uns Einzug hält), gab ich diese Woche Vollgas mit der Quilterei und ...... hab's geschafft!


Das ist jetzt mein dritter Quilt in der Grösse für ein Einzelbett, den ich auf meiner Maschine gequiltet habe. Den ersten, gelben, Quilt habe ich mit geraden Linien und dem Oberstofftransportfuss (walking foot) gequiltet, den blauen Quilt mit Mäanderlinien, und diesen dritten jetzt mit doppelten Loops.



Das Muster finde ich total lässig. Aber ich habe noch Mühe, grosse Loops zu quilten (dieses Problem hatte ich zeitenweise auch beim mäandern), so dass das Gequilte recht dicht ausfiel und der Quilt nun eher nicht zum einkuscheln einlädt, obwohl er eine flannelige Rückseite hat. Aber dafür ist er wohl eh zu gross ausgefallen. Nun ja, mal schauen, wie er sich anfühlt, sobald ich ihn gewaschen habe. Zur Zeit bin ich bereits fleissig am Rand annähen. Immer noch einer meiner Lieblingsschritte bei einem Quilt.